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Geschichte

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Die Philippinen sind eine Inselgruppe in Südostasien, die sich auf eine Fläche von 1,3 Millionen Quadratkilometer verteilt. Durch die Verteilung auf diese unzähligen Inseln konnten sich eigene Kulturen, mit ca. 5000 verschiedenen Sprachen, weitestgehend unabhängig voneinander entwickeln, die mitunter aber häufig in „Nachbarfehden“ lagen. Aus diesen Subkulturen, aber auch unter dem Einfluss von Indonesien und Sumatra, entstand Escrima. Allerdings unter permanent angewandten Bedingungen.

Die ersten Europäer, die mit der philippinischen Stockfechtkunst Escrima in Berührung kamen, waren der portugiesische Entdecker Ferdinand Magellan und seine schwerbewaffneten Soldaten. Später mussten auch die spanischen Eroberer bei ihrer Besetzung der Philippinen feststellen, dass Escrima eines der wirksamsten und praktischsten Waffensysteme überhaupt ist.

Erst mit Hilfe von Schusswaffen konnten die Besatzer die Oberhand gewinnen. Im 18.Jahrhundert schließlich brachten sie die Inselgruppe der Philippinen fest in ihre Gewalt und verboten das Erlernen von Escrima bei strenger Strafe. Doch die Kampfkunst wurde im Geheimen ständig weiterpraktiziert und weiterentwickelt, was die Spanier bei jeder sich bietenden Revolte aufs schmerzlichste zu spüren bekamen. Unser Escrima von Heute wird auf den Grundlagen des Latosa-Escrimas praktiziert.

Großmeister Rene Latosa wurde dabei von verschiedenen Stilen beeinflusst:

  • Cinco Terro:              Juan Latosa (Vater von Rene Latosa)
  • Serrada:                     Angel Cabales
  • Largo Mano:              Leo Giron
  • Cadena de Mano:    Maximo Sarmiento